Klettern Salbit 06.08.17

Klettern Salbit 06.08.17

Klettern im Salbit ist immer ein aussergewöhnliches Feeling. Ich denke so fühlt sich der Fisch, wenn er vom trägen Aare-Gewässer durch den Rhein ins Abenteuer Meer schwimmt. Gigantische Felstürme, endlose Risse, wilde Schönheit der urbanen Natur.
Nach vielen Jahren sind wir wieder auf die Hütte gelaufen. Zweieinhalb Stunden ziemlich steil aufwärts, im Regen. Das Wetter bessert sich für einen Tag. So können wir keine allzugrossen Projekte angehen. Die Gemsplanggen sind für Tagestouren und Angewöhnung an den Granit ideal. Die Route "Incredibele" haben wir bis jetzt noch nie geklettert. Der Name soll von einem Italiener geprägt worden sein, weil er sich ab der Schönheit der Route nicht mehr erholen konnte. Nach mir hätte die Route demzufolge "Arschgeil" geheissen. Schon der Einstieg ist knifflig, und muss mit einem 0,5 Friend abgesichert werden. Die ganze Route verlangt Friendsplatzierungen, sonst wirds gefährlich. Ist aber auch problemlos lösbar. Die Risse und Verschneidungen sind wirklich A-geil bzw. incridibele. Ueber die Abseilpiste (Hamavre) ist man sehr schnell wieder am Einstieg.
Am Abend verabschieden wir uns von der Familie Berger. Die Salbit-Hütte wird in neue Hände übergeben.
Nach einem schnellen Abstieg sind wir wieder im Hotel Hymer und übernachten auf dem oberen Parkplatz.
Route: 6a (2 p.a) 6a obli. 7 Seillängen. Friends 0.5 bis 3, Keile

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